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Auch wenn die Welt still zu stehen scheint: die anstehenden Themen sind in den meisten Fällen nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Die aktuelle Zäsur bietet insbesondere für Kommunen die Möglichkeit, konzeptionelle Arbeiten aufs Tapet zu bringen, die im üblichen Alltag zumeist untergehen.

Das gilt zum Beispiel für das Gebäudemanagement, das in den meisten Kommunen auch aufgrund des vorhandenen Sanierungsstaus überlastet ist.

Wussten Sie, dass:

- Sie sich Fahrpläne für energetische Gebäudesanierungen von externen Experten wie der NettCon erarbeiten lassen können und dafür eine Bundesförderung von 80% erhalten?

- in diesen Fahrplänen der Einsatz von PV und anderen Umweltenergien berücksichtigt und die CO2-Bilanz ausgewiesen wird?

- damit Verbrauchzahlen, Investitionen (auch zum Substanzerhalt) und mögliche Einsparungen transparent und vergleichbar werden?

- keine Mehrarbeit, sondern Entlastung auf Ihre Mitarbeiter zukommt, denn selbst die Förderanträge werden durch den Berater gestellt?

- neben der Beratung Maßnahmen wir ein Heizkesseltausch mit bis zu 60% der Investitionskosten (je nach Ausführung) gefördert werden?…

Die aktuelle Situation verlangt uns allen viel ab. Zum einen gilt es, uns und unsere Mitmenschen zu schützen, zum anderen dürfen wir (passend zum aktuellen NettCon Kalender) heute nicht das morgen vergessen. Die Mitarbeiter der NettCon arbeiten bereits seit einem Jahrzehnt mobil, jeder verfügt neben dem Büroschreibtisch über einen Homeoffice Arbeitsplatz. Unsere 24/7-Bereitschaft im Rahmen unserer Erdgaslieferungen und -transporte funktioniert ebenso tadellos wie der tägliche Erdgashandel an den internationalen Märkten.

Das Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) hat heute gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) auf dem Fachdialog "Neue Konzepte der EU für die Bürger-energiewende" das Impulspapier Energy Sharing vorgestellt. Das vom Analyseinstitut Energy Brainpool erstellte Papier zeigt auf, wie Energie-Gemeinschaften gemeinsam erzeugte Erneuerbare Energie regional teilen können.

Kraft-Wärme-Kopplung und Sektorenkopplung sind die Schlüsselelemente für die Umsetzung der Energiewende und der Erreichung der Klimaziele - und die Broschüre liefert die wichtigsten Argumente dazu. Das Besondere dabei: die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit nahezu allen Stakeholdern der Branche erstellt. Damit liegt erstmals eine umfassende Darstellung zu diesem Themenbereich vor.

Der EU-Stromsektor emittierte im vergangenen Jahr zwölf Prozent weniger CO2 als 2018. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromproduktion stieg EU-weit auf einen neuen Rekordwert von 35 Prozent. Das zeigt eine Analyse von aktuellen Stromdaten durch Agora Energiewende und Sandbag.

Ein Konsortium aus Gasunie, Groningen Seaports und Shell Nederland gibt bekannt, dass sie das NortH2-Projekt starten wollen: die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus erneuerbarem Strom, der durch einen Mega-Windpark erzeugt wird – 3 bis 4 Gigawatt im Jahr 2030 -, mit dem einige der Ziele des niederländischen Klimaabkommens umgesetzt werden können. Darüber hinaus besteht der Ehrgeiz, die Leistung bis 2040 auf etwa 10 Gigawatt zu erhöhen. Die Erzeugung von grünem Wasserstoff, zunächst in Eemshaven und später möglicherweise auch offshore, wird bis 2040 voraussichtlich bei rund 0,8 Millionen Tonnen pro Jahr liegen. Das vermeidet etwa sieben Megatonnen CO2 pro Jahr. NortH2 hat die Unterstützung der Provinz Groningen und sucht Partner, um das Konsortium zu erweitern und dieses Projekt zu realisieren.

Wenn die Kollegen aus dem Ruhrgebiet erst nach Ostfriesland kommen müssen um ihre Fussball-Idole aus Duisburgbei der Arbeit zu treffen, dann stellt sich auch beim letzten Mitarbeiter der NettCon das Gefühl ein: alles richtig gemacht und in der neuen Heimat angekommen.

Wir freuen uns, dass wir die Kickers Emden auf ihrem Weg zum klimaneutralen Fussballverein unterstützen könen und haben großen Spaß an der Zusammenarbeit mit dem Team rund um den Trainer Stefan Emmerling und dem Mitglied des Wirtschaftsrates Klaus von Ahrens.

Nicht die aktuelle Ausstellung, sondern das Thema Energieversorgung stand bei unserer Führung durch die Kunsthalle in Emden im Mittelpunkt. Getroffen haben sich dort die Vertreter der zwölf neuen Teilnehmer der zweiten Runde von ÖKOPROFIT Energie Ostfriesland, die wir wieder als technischer Berater begleiten dürfen. Beim zweiten Treffen des Netzwerks wurde diesmal das Thema Eigenenergienutzung auf die Agenda gebracht.

Am 23.01.2020 findet im Rahmen des INTERREG Projekts H2linkRegions eine grenzüberschreitende Fachveranstaltung zum Thema Wasserstoff statt. Das Projekt untersucht die Kooperationspotentiale der Wasserstoffwirtschaft und -forschung zwischen den Nord-Niederlanden und Nordwestdeutschland.

 

Prof. Dr. Claudia Kempfert hat in einem kurzen Beitrag das formuliert und ausgesprochen, was uns seit Jahren um- und antreibt. Warum wird den erneuerbaren Energien z.B. mit der EEG-Umlage ein Preisschild angehängt, den konventionellen jedoch nicht? Warum gerät die Energiewende ins Stocken? Und vor allem: Warum halten sich hartnäckige Mythen rund um die Energiewende und finden Einzug ins kollektive Bewusstsein?

Wenn wir hier den gedruckten "NettCon-Kalender" in den Händen halten wissen wir, ein weiteres Jahr geht zu Ende. Während wir uns bei der Gestaltung des Kalenders Gedanken über das kommende Jahr gemacht haben (in diesem Jahr ist das Kalenderthema "ZUKUNFT"), hängen wir beim Eintüten und Versenden der Kalender nebst Weihnachtsgrüßen dem fast schon abgelaufenen 2019 nach. Mit Ihnen allen haben wir im letzten Jahr viel bewegt. Ein herzliches DANKE dafür!

Das regionale Unternehmens-Netzwerk Olec erweitert im kommenden Jahr sein Themenspektrum. In die Satzung wurden nun auch Beiträge zum Klimaschutz, Stärkung der Sektorenkoppelung, branchenübergreifende Zusammenarbeit sowie Digitalisierung der Energiewirtschaft aufgenommen. Damit findet auch NettCon einen Platz und kann einen sinnvollen Beitrag zur Weiterentwiklung unserer klimaneutralen Region leisten.

Der neue § 8c Abs. 1 EDL-G sieht vor, dass energieauditpflichtige Unternehmen spätestens zwei Monate nach Fertigstellung ihres Energieaudits Basisdaten aus dem Energieauditbericht über ein Online-Formular an das BAFA melden müssen. Hierzu zählen Angaben zum Unternehmen, zum Energieauditor, zum Energieverbrauch, zu den vorgeschlagenen Energieeffizienz-Maßnahmen und den Kosten eines Energieaudits. Diese Angaben lassen sich i. d. R. dem Energieauditbericht bzw. der Rechnung des Energieauditors entnehmen. Die Online-Erklärung kann auch durch einen dazu bevollmächtigten Energieauditor im Namen des betroffenen Unternehmens abgegeben werden.

 

Unternehmen mit einem Gesamtenergieverbrauch im Betrachtungszeitraum von 500.000 kWh oder weniger müssen spätestens zwei Monate nachdem sie ein umfassendes Energieaudit nach Maßgabe des EDL-G hätten durchführen müssen, Angaben zu ihrem Unternehmen und ihrem Energieverbrauch über die Online-Erklärung an das BAFA melden.

 

Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt haben heute ihren gemeinsamen jährlichen Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten veröffentlicht.

Ende 2018 hatte sich der Bestand der Erzeugungskapazitäten der konventionellen Energieträger minimal um 0,7 GW auf 103,3 GW verringert. Kapazitätszuwächse konnten die Erneuerbaren Energien verzeichnen, hier wurden rund 6,6 GW zugebaut, so dass die installierte Leistung nun bei 118,2 GW liegt.

Die Folgen der globalen Erderwärmung werden in Deutschland spürbarer und lassen sich immer besser belegen. Das zeigt der zweite Monitoringbericht der Bundesregierung, der vom Bundesumweltministerium (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) in Berlin vorgelegt wurde. Demnach hat sich die mittlere Lufttemperatur in Deutschland von 1881 bis 2018 um 1,5 Grad erhöht. Allein in den letzten fünf Jahren stieg diese um 0,3 Grad an. Dadurch kommt es unter anderem zu mehr Gesundheitsrisiken durch die Hitzebelastung, einem Anstieg der mittleren Oberflächentemperatur der Nordsee sowie zu stärkeren Ertragsschwankungen in der Landwirtschaft.

Wie wir soeben erfahren haben, wird die Novelle des EDL-G nun endlich nächsten Montag, den 25. November 2019 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Änderungen, die die Energieauditpflicht betreffen, treten damit am folgenden Tag in Kraft (26.11.2019).

Wir gehen davon aus, dass diese Anpassungen eine Vielzahl von Unternehmen in Ostfriesland betrifft, die jetzt u.a. ruhigen Gewissens auf die Durchführung eines Energieaudits verzichten können.

Energienetzwerk geht in die nächste Runde: Erstes Treffen mit neuen Partnern von Ökoprofit Energie Ostfriesland!

In der vergangenen Woche haben sich die neuen Mitglieder des Energieeffizienz-Bündnisses Ökoprofit Energie Ostfriesland im Leeraner Schwimmbad Plytje getroffen. Nachdem der erste Durchgang im Juni erfolgreich abgeschlossen wurde, konnten sich jetzt rund 20 Vertreter von 12 verschiedenen Betrieben aus der Region über das Prozedere des Energie-Audits und die weitere Netzwerkarbeit informieren.

In der Novellierung ist vorgesehen, dass alle energieauditpflichtigen Unternehmen eine Online-Energieauditerklärung beim BAFA abgeben. Das bedeutet, dass ALLE Nicht-KMU aktiv werden müssen!

Um den Unternehmen heute schon zu helfen, die zukünftig zu meldenden Energieverbräuche aufzubereiten bzw. zu ermitteln, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein Merkblatt als Vorinformation zur Ermittlung des Gemsamtenergieverbrauchs veröffentlicht.

Es gilt sowohl für ALLE Unternehmen, die ein vollumfängliches Energieaudit durchführen, als auch für Unternehmen, die aufgrund der Bagatellschwelle die Basisdaten über eine vereinfachte Online-Energieauditerklärung abgeben müssen.

Die von den deutschen Stromverbrauchern zu zahlende Umlage zur Finanzierung der Ökostromerzeugung steigt im kommenden Jahr deutlich. Ab Januar wird sie voraussichtlichum 0,35 Cent je Kilowattstunde auf dann 6,756 Cent angehoben. Damit liegt die EEG-Umlage im nächsten Jahr auf dem historisch hohen Niveau, das die im Jahre 2000 eingeführte Umlage schon in den Jahren 2017 und 2018 erreicht hatte. Aktuell liegt sie bei 6,405 Cent.

Die vorläufigen Netzentgelte für nächstes Jahr werden steigen – zumindest bei TransnetBW, Amprion und 50Hertz. Tennet wiederum vermeldete stabile Kosten für einen durchschnittlichen Haushalt, nur Intensivverbraucher kommen in bestimmten Regionen nicht um eine Steigerung herum. Das geht aus der vorläufigen Veröffentlichung der Entgelte gemäß des Energiewirtschaftsgesetzes hervor.

20. September, 8.00 Uhr: Unsere Kinder sind später auf der Straße und wir hoffen gebannt auf das, was die Politiker im Rahmen ihres Klimagipfels auf den Weg bringen wollen. Es sieht so aus, als ob wir auf eine erste Stellungnahme noch warten müssen. Bis dahin wollen wir Ihnen das aktuelle YouTube-Video der Wissenschaftsjounalistin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ans Herz legen. Sie erklärt in dem Clip das Thema CO2-Bepreisung sehr anschaulich und beantwotet die Frage: Was kann ich persönlich für den Klimaschutz tun?

... haben wir uns gedacht, denn Kunst und Kultur macht uns zu dem was wir sind: Menschen. Entsprechend ist die NettCon dem Verein beigetreten, um so unseren Beitrag zu leisten. Darüber hinaus arbeiten wir mit großer Freude mit der Kunsthalle an ihrem energetischen Sanierungskonzept. Das Verantwortungsbewusstsein, die Motivation und Ideen von einer beeindruckenden und inspirierenden Eske Nannen mit Ihrem Team passen perfekt zum Innovationsvermögen der NettCon.

Wir freuen uns, dass die Bundeanstalt für Landwirtschaft und Ernährung uns als Sachverständige im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschatf zugelassen hat. Gerade in Ostfriesland ist der Bedarf ebenso wie die Möglichkeiten groß. Energienutzung reduzieren, Tierwohl gewährleisten & regenerative Energieerzeugung in den landwirtschaftlichen Betrieb einbinden. Vieles davon passiert schon, Luft nach oben gibt es aber fast immer.

Mit 15 Hafenstandorten ist Niedersachsen Ports der größte Betreiber öffentlicher Seehäfen in Deutschland. Wir freuen uns, das Energieaudit für die Niedersächsischen Häfen in diesem Jahr begleiten zu dürfen. Das gilt um so mehr, da sich NPorts mit Projekten wie WASh2Emden für einen nachhaltigen Klimaschutz und eine "grüne" Hafenwirtschaft einsetzt. Der Einsatz regenerativer Energie, die Vermeidung von CO2-Emissionen und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sind hier sicherlich nur einige Punkte von vielen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hatte im April diesen Jahres ein Förderinstrument für Energieeffizienz in Unternehmen aufgelegt, das mehrere Neuerungen mit sich bringt. Eine zentrale Änderung: Es handelt sich um einen „Wettbewerb Energieeffizienz“ ist, das heißt, es erhalten jene Unternehmen den Zuschlag, die mit ihren geplanten Maßnahmen die höchste „Fördereffizienz“ erreichen. Diese bemisst sich aus der veranschlagten CO2-Einsparung und der eingesetzten Fördersumme. Die nun zweite Wettbewerbsrunde läuft vom 01. Juli 2019 bis max. 30. September 2019.

Das diesjährige Energieforum steht unter dem Motto: „Neue Impulse für die Energiewelt von Morgen“ und findet am Donnerstag, den 05. September 2019 in den Räumlichkeiten der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen (Kaiserstraße 10c, 49809 Lingen) statt. Ausrichter des Energieforums 2019 sind der Wirtschaftsverband Emsland sowie die Energie-Achse Ems. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Nicht erst seit den Fridays for Future Protesten junger Menschen auf der ganzen Welt ist klar: Wir brauchen massive Anstrengungen, um der Klimakrise zu begegnen, den CO2-Austoß signifikant zu senken, erneuerbare Energien zu fördern und fossile Brennstoffe überflüssig zu machen. Tun wir dies nicht, riskieren wir in eine Negativspirale abzurutschen.

In Bezug auf die geplante Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes teilt das BAFA folgende Informationen mit:

Der Bundestag stimmt für die Vereinfachung und Weiterentwicklung der verpflichtenden Energieaudits. Mit einer Befassung im Bundesrat ist am 20. September 2019 zu rechnen. Das Inkrafttreten wird für Oktober erwartet.

Erstmals haben wir für Kommunen eine "energiewirtschaftliche Teezeit" organisiert. Die Triebfeder war, dass insbesondere im kommunalen Umfeld die Aufgaben immer umfangreicher werden, die Personaldecke jedoch vergleichsweise dünn ist. Um einen Ausweg aus dem "man müsste, aber ich weiß nicht wie und wann..." aufzuzeigen, haben wir gemeinsam mit der Klima- und Energieagentur Niederdsachsen den interessierten TeilnehmerInnenn sinnvolle Förderprogramme vorgestellt. Jens Lüning, Amtsleiter des Gebäudemanagemnts des Ladkreies Leer hat in einem Impulsvortag zudem deutlich gemacht, dass jede Reise mit einem ersten kleinen Schritt beginnt.

Klimaschutz ist eine globale Aufgabe und vielleicht die größte Hausausforderung, vor der die Menschheit aktuell steht. Globale Lösungen haben ihren Ursprung im Regionalen, denn global bedeutet letztlich die weltumspannende Vernetzung des Lokalen. Vernetzt haben sich in diesem Sinne 11 Unternehmen aus Leer und Emden, um dem Klimawandel mit Taten zu begegnen und nicht nur mit Worten. Alle Unternehmen gemeinsam haben bereits 31 Maßnahmen umgesetzt und damit rund 2,4 Mio. € an Energiekosten über den gesamten Lebenszyklus eingespart. Geplant sind weitere 47 Maßnahmen, die dann noch einmal mit einer Energiekostenreduktion von rund 8 Mio. € zu Buche schlagen wird.

Im letzten Spätsommer startete die 1. ÖKOPROFIT Energie Ostfriesland Runde als interkommunales Kooperationsprojekt der Städte Emden und Leer unter der Schirmherrschaft der Initiative greentech Ostfriesland. 11 Unternehmen haben im Laufe des vergangenen Jahres gemeinsam Konzepte und Ideen zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz erarbeitet. Das Ergebnis: Senkung der Energiekosten und Reduzierung der CO2-Emissionen. Mit Ihrem vorbildlichen Engagement haben sich alle teilnehmenden Unternehmen für das Führen des ÖKOPROFIT Energie Siegels qualifiziert.

Wo steht die Energiewende in Deutschland? Und wie lässt sie sich erfolgreich fortsetzen?

Mit dem »Barometer der Energiewende« bewertet das Fraunhofer IEE jährlich den Stand der deutschen Energiewende. Die hierfür ausgewählten Indikatoren beschreiben das Energiesystem in seinen verschiedenen technischen Dimensionen Endenergie, Windenergie, Photovoltaik, Ausgleichskraftwerke, Bioenergie, Power-to-Gas, Batterien, Wärmesektor, Mobilitätssektor und Investitionstätigkeit.

Auf Basis der Ist-Werte vom Dezember des Vorjahres werden mit Hilfe von Szenario-Modellierungen Zielwerte für 2050 berechnet und Zielpfade aufgezeigt, die eine Transformation des Energiesystems hin zu einer 100 Prozent regenerativen Energieversorgung ermöglichen.

Die Stadtwerke und die Lebenshilfe in Leer waren am Mittwoch Treffpunkt für die Mitglieder von Ökoprofit Energie Ostfriesland. Zum vierten Mal waren 17 Vertreter von elf regionalen Unternehmen zusammengekommen, um sich über Energie-Einsparmaßnahmen und Möglichkeiten zur Reduktion der eigenen CO2-Emissionen im Betrieb auszutauschen.

Ob als Karriereoption oder zur Selbstverwirklichung – bei einem Startup Weekend kommen Studenten, Schüler und Quereinsteiger mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen zusammen. Organisationstalente, Techies, Businesstypen, Kreative und Marketingexpertinnen bilden Teams und erreichen zusammen mehr. Mit eigener Idee oder der Motivation geniale Ideen von anderen umzusetzen.

In der aktuellen Diskussion um den Klimaschutz stehen auch Kommunen im Fokus. Sie sollen eine Vorbildfunktion für Bürger und Unternehmen wahrnehmen. Klimaschutz und kommunales Energiemanagement gehen dabei Hand in Hand: jede nicht verbrauchte Kilowattstunde reduziert die CO2-Emissionen und senkt darüber hinaus die Energiekosten.

Der Bund fördert mit der Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Projekte, die den Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen in Kommunen senken. Die KEAN hat anlässlich des zehnjährigen Bestehens der NKI die Inanspruchnahme der NKI-Förderung über die vergangenen zehn Jahre für Niedersachsen regional ausgewertet. Insgesamt haben Niedersachsens Kommunen und Zuwendungsempfänger im kommunalen Umfeld in 10 Jahren knapp 128 Millionen Euro Zuschuss für Klimaschutzprojekte aus der NKI erhalten.

Vielen Dank an Enercon GmbH, Enneatech AG, HERO-GLAS VEREDELUNGS GmbH, Hochschule Emden/Leer, Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG, Meyer Werft GmbH, NIWO, Norder Band AG, Volkswagen AG, Waskönig+Walter Kabel-Werk GmbH & Co. und die Werkstätten für behinderte Menschen Aurich-Wittmund gGmbH für die gelungene Veranstaltung und die interessante Diskussion.

Am diesjährigen Zukunftstag hat sich Henk bei uns darüber informiert, wie wir Unternehmen beim Klimaschutz unterstützen,- ein Thema, dass insbesondere Schüler weltweit umtreibt und beschäftigt. Der geplante Besuch im Klärwerk der Stadt Leer konnte leider nicht stattfinden. Dafür haben unsere Ingenieure die "Spielzeuge" der Großen ausgepackt und gezeigt wie Energie gemessen wird.

Die Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung hat am 27. Februar ihr 12. „Gutachten zu Forschung, Innovation und Technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands“ vorgelegt. Grundsätzlich zeigen sich die Experten mit der Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung zufrieden, sehen allerdings in einigen Bereichen großen Verbesserungsbedarf. So wird insbesondere bei der Umsetzung der Energiewende festgestellt, dass aufgrund geringer CO2-Preise und regulatorischer Vorgaben innovative Technologien und Geschäftsmodelle gehemmt werden. Daher schlägt die Kommission vor, diese mit einer CO2-Steuer und einer Reform der Abgaben und Umlagen auf Energie sowie einer Reform der Netzentgelte zu stärken.

Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft hat die Förderprogramme für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in Unternehmen sehr übersichtlich und transparent in einem Factsheet veröffentlich. Finden Sie mit einem Blick heraus, ob auch für Sie das richtige Programm dabei ist!

Die MS Münsterland war am Mittwoch Veranstaltungsort für das dritte Netzwerktreffen der Mitglieder von ÖKOPROFIT Energie Ostfriesland. Die Vertreter der Partnerunternehmen waren gekommen, um sich an Bord über neue Ideen und Effizienzmaßnahmen auszutauschen. An der ersten Runde von „Ökoprofit Energie” nehmen neben der AG Ems die Stadtwerke Emden, der Multi-Markt Emden, die Sparkasse Emden, die Friesentherme, die Anker Schiff-fahrtsgesellschaft, Sandersfeld Sicherheitstechnik, die Leeraner Badbetriebe, die Lebenshilfe Leer, CB Energie und die Stadtwerke Leer teil.

Vier Jahre nach der gesetzlich vorgeschriebenen Erst-Auditierung müssen zahlreiche Unternehmen (Nicht-KMU) erneut ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 absolvieren. Wenn Sie zu einem großen Unternehmen (Nicht-KMU) gehören, haben Sie vermutlich entsprechend des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) bereits ein Energieaudit gemäß DIN EN 16247-1 durchgeführt. Das Gesetz schreibt eine regelmäßige Wiederholung des Audits im Abstand von vier Jahren vor. Zahlreiche Nicht-KMU werden sich folglich in diesem Jahr erneut um ein Energieaudit kümmern müssen.

Die deutsche Fassung der DIN EN ISO 50001 Energiemanagement ist nach der Novellierung im November 2018 erschienen. Zwar wird an dem Kernkonzept der Norm wird nicht gerüttelt, allerdings werden erkannte Schwächen abgestellt. Bei Tee und Kuchen möchten wir die Gelegenheit nutzen, mit Ihnen gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Änderungen und die erforderlichen nächsten Schritte für betroffene Unternehmen werfen. Gemeinsam diskutieren wir, welche Chancen und Risiken die Anpassungen bergen und welche Maßnahmen heute schon anzustoßen sind, damit Sie das nächste Audit erfolgreich bestreiten können.

Gut zu wissen: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Energieeffizienz-Förderung für Unternehmen gebündelt, vereinfacht und flexibler gestaltet. Das neue Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ bietet Unternehmen viel Spielraum, um Geld zu sparen und CO2-Emissionen zu verringern.

Energiemanagementsystem – klingt kompliziert, ist es aber nicht. Wer schon einmal eine Fußballmannschaft trainiert hat, weiß, was ein solches System leistet. Das Bundeswirtschaftsministerium hat in der Januarausgabe Energiewende direkt das Thema sehr plastisch veranschaulicht und gibt gute Hinweise auf Fördermöglichkeiten. Darum geht’s: Große Stromverbraucher können mit einem Energiemanagementsystem ihren Energieverbrauch genau ermitteln, Einsparpotenziale herausfinden, ihre Energieeffizienz steigern und die Kosten senken.

Unser NettCon-Kalender geht in diesen Tagen bereits zum 10. Mal auf die Reise. Das Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, das Design ein wenig zu modernisieren. Wie in jedem Jahr wurden die Zahlen von uns nach Feierabend zusammengetragen und die passenden Bilder gesucht. Wir freuen uns, mit dieser selbstgemachten Aufmerksamkeit ganz persönlich Danke sagen zu können und viele Kunden, Partner und Freunde der NettCon durch das Jahr begleiten zu dürfen.

Mit der Revision besitzt nun auch diese Norm die in der weltweiten Normwelt etablierte High-Level-Struktur (HLS), eine einheitliche Normstruktur. Das erleichtert die Integration, denn um schlanke Geschäftsprozesse zu verwirklichen, sollte das Energiemanagementsystem in bestehende Managementsysteme wie die ISO 9001 (Qualitätsmanagement) oder ISO 14001 (Umweltmanagement) integrierbar sein.

Eröffnet wird das „Plytje“ erst Anfang nächsten Jahres, doch eine kleine Besuchergruppe konnte sich bereits jetzt einen Eindruck des neuen Leeraner Hallenbades verschaffen. Dabei ging es allerdings nicht um die Attraktivität oder den Spaßfaktor, sondern um das technische Konzept und die Energieversorgung des Schwimmbads: Das Plytje war Veranstaltungsort für das zweite Netzwerktreffen der Mitglieder von ÖKOPROFIT Energie Ostfriesland.

Die Material- und Energiekosten im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland betragen zusammen ca. 44 Prozent der Gesamtkosten. Die Personalkosten liegen dagegen bei nur 19 Prozent. Dies zeigt, dass Material- und Energieverbrauch wichtige Stellschrauben zur Kostenreduzierung sein können. Um Ihnen in unserer Zusammenarbeit optimale Ergebnisse zu liefern, bilden wir uns stetig in diesem Bereich fort und schauen auch gerne einmal über den Tellerrand.

Wir freuen uns, dass Patrick Schumann unser Team ab sofort verstärken wird. Herr Schumann hat während seines Energieeffizienzstudiums an der Hochschule Emden/Leer bereits sein Praktikum wie auch seine Bachelorarbeit bei der NettCon absolviert. Als Bachelor of Engineering wird er nun mit Leidenschaft und Engagement unsere erfahrenen Ingenieure bei der Durchführung von Energieaudits unterstützen.

Die Energiewende ist für uns von einer Idee zum Alltagsgeschäft geworden. Seit rund zwei Jahren sehen wir einen Energiepreisanstieg, der insbesondere in den letzten Monaten eine dramatische Dynamik vollzogen hat. Selbstproduzierter Strom wird günstiger als gekaufter, Energieeffizienzmaßnahmen, die sich vor zwei Jahren nicht rechneten, lohnen sich. Klimaschutz, aber auch das Erfüllen von gesetzlichen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen sorgen dafür, dass es wieder interessant wird, sich mit dem Einkauf, dem sinnvollen Einsatz aber auch der dezentralen Produktion von Energie zu beschäftigen.

Unternehmen die Möglichkeit bieten, die Energieeffizienz im eigenen Betrieb zu optimieren, dabei von den Erfahrungen anderer zu profitieren und zugleich einen Beitrag zur Energiewende zu leisten – das ist das Ziel des Projekts „Ökoprofit-Energie Ostfriesland “. Nachdem in den vergangenen Monaten viele Firmen angesprochen wurden, gab es jetzt ein erstes offizielles Netzwerktreffen im Emder Wasserwerk in Tergast. Wir freuen uns, dass wir das Projekt als Greentech-Partner begleiten dürfen!

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen bietet seit Juni 2017 in enger Kooperation mit den regionalen Wirtschaftsförderungen, den IHK und Handwerkskammern sowie den regionalen Energieagenturen Impulsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an. Der Schwerpunkt dieser Beratungen liegt auf der Material- und Energieeffizienz.

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